Die beliebtesten Stadtteile in Köln

Belgisches Viertel

Das Szenequartier zwischen Stadtgarten und Aachener Straße versprüht Großstadtcharme im sonst so beschaulichem Köln. Nicht nur Kreative und Trendsetter tummeln sich hier, sondern auch Geschäftsleute lassen sich hier immer mehr nieder. Der Brüsseler Platz wird immer mehr zur kreativen Stätte von Jungdesigner und Künstlern, die hier Ihre Geschäfte eröffnen. Dabei geht es nicht so international zu: Die Anwohner sind meist junge Deutsche, daher sind asiatische Supermärkte oder türkische Dönerbuden eher die Ausnahme.
Ansonsten mangelt es allerdings an gar nichts: Es gibt große und kleine Theater, mit dem Stadtgarten und dem Grüngürtel jede Menge Erholungsflächen und eine geballte Ladung Ideenreichtum. Die Mieten sind im Vergleich zu den anderen Stadtteilen recht hoch, schicke Neubauprojekte wie die Spichernhöfe locken Besserverdienende an den Stadtgarten.

Nordstadt

Ein Viertel wie die Neu- und Altstadt Nord findet man so wohl kaum ein zweites Mal in Köln, da es sowohl zentral liegt, als auch kleinstädtisch geprägt ist. Hier treffen die Gegensätze auf einander und harmonieren sehr gut. So ist die Nordstadt sehr multikulturell und man findet hier Familien, Medienschaffende und Besserverdienende. Ebenso ist die Nordstadt noch nicht von den großen Filialketten belagert worden. Zahlreiche inhabergeführte Läden verleihen ihr ein eigenes Gesicht mit vielfältigem Angebot. Auch schöne Restaurants – vor allem die Auswahl an verschiedenen Küchen aus aller Welt fällt auf. Kulturelle Highlights sind die beiden Programmkinos Metropolis und Filmpalette sowie der Raketenklub und die Alte Feuerwache.

Südstadt

Die Südstadt zeichnen kleine Eckkneipen, inhabergeführte Geschäfte und vielfältige Bewohner aus. Hier wohnen nicht nur alteingesessene sondern auch junge Familien, die sich über die zahlreichen Kindergärten und Schulen freuen. Die moderaten Mietpreise ziehen auch Studenten und Professoren in das Viertel. Doch zum Stadtgespräch wurde die Südstadt wegen verschiedener Großbauprojekte, die Stadt und Investoren hier verwirklichen: Um den südlicheren Teil Kölns mit der Innenstadt zu verbinden, baut die KVB nun schon seit Jahren an der Nord-Süd-Bahn. Auch ließen sich große Firmen in schicken Neubauten einquartieren, wodurch viele Neu-Kölner in die Südstadt kommen.

Ehrenfeld

Es ist nicht leicht, das besondere Flair von Ehrenfeld in Worte zu fassen. Neben schmuddeligen Ecken und Ramschläden brachte die Gentrifizierung neuen Wind in das Viertel. Viele Junge Leute zogen auf Grund der günstigen Mieten hier ein. Es folgten Geschäfte und Szene-Kneipen. Heute lebt im ehemaligen Arbeiterstadtteil eine große Vielfalt an Menschen. Neben der kölschen Urbevölkerung leben hier nun mehr nicht nur Arbeitslose und Ausländer, sondern auch Freiberufler, Ärzte, Rechtsanwälte, junge Familien und Singles. Dazu kommt, dass Ehrenfeld gut zu erreichen ist: Die Innenstadt ist nur wenige Fahrradminuten entfernt, es gibt einen Autobahnzubringer, einen Bahnhof und vier Straßenbahnlinien. So lässt sich gut darüber hinwegsehen, dass es keine nennenswerten Grünanlagen gibt – man kann halt nicht alles haben.